Mercator-Medaille an Ferjan Ormeling

Unserem Mitglied der Sektion Berlin-Brandenburg Prof. Dr. Ferjan Ormeling wurde anlässlich des Sommerfestes am 24. Juni 2022 in der Staatsbibliothek zu Berlin die Mercator-Medaille verliehen.

Ein erster Bericht aus den Niederlanden.

Übersetzung aus dem Niederländischen:

Ferjan Ormeling wird heute (24. Juni) die Mercator-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Kartographie (DGfK) verliehen. Die Medaille wird in Berlin während des jährlichen Sommerfestes der Organisation verliehen. Mit der Verleihung der Mercator-Medaille ehrt die DGfK seit über dreißig Jahren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich durch herausragende, international anerkannte wissenschaftliche Leistungen um die Kartographie außerordentlich verdient gemacht haben. Professor Doktor. Dr. Ferjan Ormeling ist emeritierter Professor für Kartographie an der Universität Utrecht, ehemaliger Chefredakteur des Bosatlas und Herausgeber von Geo-Info. Als treibende Kraft hinter einem der wenigen Kartografiekurse in den Niederlanden war er über zwei Jahrzehnte lang das Aushängeschild der Kartografie in den Niederlanden. Unter anderem war er an der Gestaltung thematischer Karten zur bestmöglichen Informationsvermittlung beteiligt. Er ist auch für sein Interesse an historisch-kartografischen Themen bekannt. Von 1999 bis 2017 leitete er die Arbeitsgruppe „Ausländische geografische Namen“. Ormeling wurde zuvor für seine wissenschaftlichen Leistungen mit der goldenen Carl-Mannerfelt-Medaille der International Cartographic Association (2009) ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest (2013) und der Aristoteles-Universität in Thessaloniki (2015). 2017 war er der gewählte Vorsitzende der 11. Konferenz der Vereinten Nationen zur Standardisierung geografischer Namen in New York. Weitere Informationen zur Mercator-Medaille finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Kartographie.

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