Innere Bilder – äußere Karten

Ein Radiobeitrag von RBB Kultur

Schaden Google-Maps und Co unserem Orientierungsinn?

Bild: Catherine Waibel/DPA/TNS

Ein Versuch über Landkarten
von Franziska Walser, RBB Kultur

Der Wunsch, die Umgebung abzubilden, ist so alt wie die Menschheit. Schon vor 14.000 Jahren ritzten Menschen einen Flusslauf in einen Felsbrocken. Wie stark unsere Orientierung und die Vorstellung der Welt zusammenhängen, zeigen bis heute Metaphern wie „die Mühen der Ebene“ oder „keinen Plan haben“.

Jahrtausendelang zeigten Globen und Landkarten uns den Weg und inspirierten Schriftsteller wie J.R.R. Tolkien zu fantastischen Weltentwürfen. Heute übernehmen das meist digitale Kartendienste wie Google Maps. Karten als neue und alte Herrschaftsinstrumente? Welche Perspektive ergibt sich, wenn wir selbst immer im Mittelpunkt der Onlinekarten stehen?

Der Radio-Beitrag ist bis Juli 2021 online verfügbar unter
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/perspektiven/archiv/20200702_2204.html